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Sonne spiegelt sich auf den Trompeten Von unserem Mitarbeiter Heinz-Dieter Schmidt OFTERSHEIM. Die Zeiten, wo die Kapelle des Musikvereins an Pfingstmontag spielend durch die Ortsstraßen zog, sind schon lange vorbei. Aber die unnachahmliche Atmosphäre des Waldfestes lebte am Sonntag und Montag in ihrer ganzen Pracht auf. Was für ein Wochenende in Oftersheim. Genauer gesagt in der Hardtwaldsiedlung. Da die überregionale Veranstaltung der Sportgemeinschaft mit dem Ladies-Cup und ein paar Meter dahinter das wohl größte Waldfest der Region. Auf Hochtouren liefen die Vorbereitungen, und sie wurden mit dem Wetter und guten Besuch belohnt. Von einer kleinen Ausnahme am Montagnachmittag ausgenommen, schien die Sonne auf die Trompeten, es war echt angenehm, ja richtiges Waldfestwetter. Solche äußere Umstände wünscht sich Kleintierzuchtverein-Vorsitzender Gerhard Schenzel zum Goggelfest, gönnte es aber dem Musikverein, wie auch all die anderen Gäste. Musikverein-Vorsitzende Hedwig Gutzki freute sich Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Siegwald Kehder begrüßen zu dürfen, der sich dabei an frühere Jahre in großer Runde mit Welde-Chef Wilhelm Spielmann erinnerte. Vereinskartell-Vorsitzender Wilhelm Schel und sein Vorgänger Fritz Vobis weilten unter den Gästen, zusammen mit fast jedem Ortsverein. Stark vertreten die Plankstädter, ja Besucher aus der ganzen Region fanden den Weg zum Waldfest des Musikvereins. Erfreulich für die Verantwortlichen war der schon bessere Besuch am Sonntag, doch noch ist der Montag der Waldfesttag der Oftersheimer. Aber vielleicht ändert sich dies. Hedwig Gutzki, die sich trotz kaum einer freien Minute die Zeit für ein kurzes Gespräch nahm, war mit dem Sonntag zufrieden, wobei sie eine einfache Rechnung aufstellte. "Wenn wir an diesem Tag die enormen Unkosten decken können, dann ist das Waldfest auch von der finanziellen Seite ein Erfolg." Das Gesicht von Kassiererin Anne Jacobs ließ am Sonntagnachmittag kaum Zweifel aufkommen. Die Vorsitzende machte sich zu diesem Zeitpunkt ganz andere Gedanken. Bedingt durch den großen Andrang tauchte die Frage der Nachbestellungen auf. Hier die richtige Einschätzung zu finden, war bestimmt nicht leicht. Aber auch dies klappte. Geklappt hat auch die Bewirtschaftung in allen Bereichen. Stolz zeigte sich die Vorsitzende auf die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die ein reichliches Angebot für den Gaumen zu aller Zufriedenheit meisterten. Sei es Bier, ein Viertele, die Servela oder Steaks, ja sogar für Kuchen war gesorgt. Und dann kam natürlich die Unterhaltung, wo es dem Veranstalter gelungen war, nicht weniger als sieben Kapellen zu engagieren. Nicht leicht an Pfingsten und den damit verbundenen Ferien. Natürlich ist das auch mit einem Gegenbesuch verbunden, aber das machen wir gerne, meinte die Vorsitzende. Mit einem reichhaltigen Repertoire warteten die Musikkapellen auf. Blasmusik, die oft den Waldfestcharakter übertraf, war da zu hören, sehr zur Freude der Besucher. Den Auftakt leistete die Stadtkapelle Schwetzingen mit Dirigent Frank Rinne. Dirigentin Mirijam Meixner vom Musikverein Odenheim überrascht auch mit Gesangseinlagen und Dirigent Willi Ehringer ist mit dem Musikverein Harmonie Reilingen ein alter Fuchs, und weiß, was die Besucher sich auf solch einer Veranstaltung wünschen. Der Montag wurde vom Musikverein Sandhausen unter Dirigent Oliver Knieps eröffnet, wobei vor allem eine große Fangruppe die Kapelle begleitete. Dominik Koch begeisterte mit der Stadtkapelle Hockenheim über die Mittagszeit und danach erfreute die Trachtenkapelle Dilsberg unter Dirigent Walter Nusko, wobei der kurze Regenschauer weggesteckt wurde. Für den gelungenen Abschluss der musikalischen Darbietungen sorgte das Blasorchester Walldorf mit Dirigent Manfred Kolenz. Schwetzinger Zeitung 5. Juni 2009 |
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